Europäischer Fonds für regionale Entwicklung (EFRE)

IRNDT-System

Lock-in Thermografie zur Analyse verdeckter Strukturen einer Diskette
(für Details der Messmethodik siehe: M. Vollmer, K.-P. Möllmann,
"Infrared Thermal  Imaging: Fundamentals, Research and  Applications",
Wiley VCH Weinheim (2010) )

 

Laufzeit (von-bis):
01.07.2016 – 31.01.2017
01.02.2017 – 31.12.2021  Nutzung des IRNDT-Systems für Forschungs- und Entwicklungsarbeiten im Bereich der aktiven Thermografie

Förderprogramm:
Förderung der Infrastruktur für Forschung, Entwicklung und Innovation (InfraFEI)

Förderträger:
ILB - Antragsnummer 85000961

Geldgeber:
EU-Fonds (EFRE)

Beschreibung:
Ziel des Vorhabens ist die Erweiterung des bestehenden Kompetenzfeldes "Thermografie" an der TH Brandenburg mit der Realisierung einer bildgebenden, nichtzerstörenden optischen Messtechnik durch aktive Thermografie.
Da die Wärmefluss-Thermografie sehr leistungsfähige Wärmebildkameras erfordert, die erst seit einigen Jahren kommerziell verfügbar sind, ist diese Methodik zur nichtzerstörenden Qualitätskontrolle recht jung und wird in den kommenden Jahren das Spektrum ihrer Anwendungen in vielen Bereichen der Materialprüfung deutlich erweitern.  Sie ist multivalent für nahezu alle Materialien in allen Bereichen einsetzbar, so z.B. zur Erfassung struktureller Schwächen von Bauteilen (Haftungsprobleme, Risse, Delaminationen, verdeckte Korrosionsbildung, Festigkeit von Fügeverbindungen usw.). 
Um diese leistungsfähige Methodik der aktiven Thermografie für einen größeren Kreis von Anwendern nutzbar zu machen, ist Forschungs- und Entwicklungsarbeit auf diesem Gebiet notwendig.  Ausgangspunkt der Maßnahme sind sowohl das hohe wissenschaftliche Niveau im Bereich Thermografie an der THB als auch die Tatsache, dass mit modernsten Wärmebildkameras in den Bereichen SWIR bis LWIR die wesentliche apparative Grundlage für die schnelle Etablierung dieser Messmethodik durch ergänzende Komponenten vorhanden ist.

Ziel und Ergebnisse:
Die Arbeiten im Vorhaben zielen darauf, das Einsatzfeld der IRNDT-Prüfung zu erweitern und die Aussagekraft solcher Untersuchungen zu verbessern. Damit wird eine, insbesondere für regionale Partner nutzbare, moderne, leistungsfähige und multivalent einsetzbare nichtzerstörende Analytik im Bereich Werkstoffe/Materialien in den Clustern Optik aber auch Metall und Kunststoff geschaffen.

 

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