Europäischer Fonds für regionale Entwicklung (EFRE)

Hochleistungsdiodenlaser

 

Laufzeit (von-bis):
01.10.2016 – 31.08.2018

Förderprogramm:
Förderung der Infrastruktur für Forschung, Entwicklung und Innovation (InfraFEI)

Förderträger:
ILB

Geldgeber:
EU-Fonds (EFRE)

Beschreibung:
Der Fachbereich Technik der TH Brandenburg erweitert mit dem neuen Hochleistungsdiodenlaser seine Möglichkeiten auf dem Gebiet der modernen Fertigungsverfahren. Hiermit wird an der THB die energie- und ressourceneffiziente Lasermaterialbearbeitung von vielfältigen metallischen und nicht metallischen Werkstoffen möglich. So werden insbesondere in der Fügetechnik mit der Erweiterung klassischer Laserschweiß- und Laserlötverfahren durch die Diodenlaser-Technologie beträchtliche Effizienzsteigerungen aufgrund eines vielfach höheren Wirkungsgrades gegenüber herkömmlichen Gas- oder auch Festkörperlaserquellen erreicht.

Über die klassische Fertigungs-technik hinaus wird der Hochleistungsdiodenlaser als Multiverfahrenswerkzeug damit aber auch besonders interessant für die Additive Fertigung AM (Additive Manufacturing oder auch 3D-Drucken) oder für eine hybride Fertigung, d.h. der Verknüpfung der klassischen dafür aber sehr effizienten Fügetechnik mit dem oftmals recht langsamen und teuren AM. Dabei sind die von der Industrie gestellten Anforderungen an Genauigkeit und Güte bei der Auswertung der Versuchsergebnisse von hoher Bedeutung. Insbesondere in Forschungskooperationen müssen vereinbarte Vorgaben und anerkannte Normen anderer Industrie- und Forschungsinstitutspartner eingehalten werden, um so eine Reproduzierbarkeit und Vergleichbarkeit der Untersuchungen jederzeit und überall zu ermöglichen.

Diese Anforderungen wird der durch das InfraFEI-Programm beschaffte Hochleistungsdiodenlaser ROFIN DF 040 HP in vollem Umfang gerecht. Dieser wird aufgrund seiner Attribute in F&E-Projekten, der fertigungstechnischen Ausbildung der Studierenden und Mitarbeiter, in allen fertigungsorientierten Modulen, in studentischen Projekten an der TH Brandenburg sowie auch von Unternehmenspartnern in der Region vielseitig und flexibel eingesetzt. Zur Führung des Laserstrahls kommen CNC-gesteuerte 3-Achssysteme zum Einsatz.

Durch die Kombination der Laser- und CNC-Technologie wird für die Ausbildung der Studierenden ein weitreichender Synergieeffekt erreicht.

Auf einen Blick:

  • Unterstützung der angewandten Forschung und Entwicklung mit dem Fokus auf robuste, ressourceneffiziente und zielführende Lasermaterialbearbeitung wie das Laserstrahlschweißen, -härten und -umschmelzen sowie das Draht- und das Pulver-basierte 3D-Drucken von metallischen und nichtmetallischen Werkstoffen im Fachbereich Technik
  • Verbesserung der Drittmittelfähigkeit, der infrastrukturellen Voraussetzungen für Forschung, Lehre und Studium der THB
  • Stärkung des F&E-Potentials in der THB und damit im Land in Brandenburg sowie der Innovationsfähigkeit der THB und der regionalen KMU durch Steigerung des Aufkommens an Funktionsmustern, Prototypen und neuen Produkten aus der Ideenschmiede THB
  • Unterstützung bei der Sicherung des Fachkräftebedarfs der Region Berlin-Brandenburg
  • Verbesserung der Vernetzung zwischen den Forschergruppen und den Studierenden der THB und den regionalen Unternehmen aber auch überregional nationalen und internationalen Partnern
  • erhebliche Verbesserung des Marketingauftritts des FBT und gezieltere Ansprache von potenziellen Partnern und Studierenden durch aktuelle Themen und innovative Projektvorhaben beispielsweise auch durch Einwerbung innovativer Projektvorhaben nationaler und auch europäische Forschungsförderung

 

 

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